AIDS-Aktivistenkunst in New York

    Am Donnerstag, 10. Februar, um 19 Uhr lädt das Deutsche Medizinhistorische Museum im Begleitprogramm zur aktuellen Sonderausstellung zu einem hybriden Abendvortrag zum Thema „AIDS-Aktivistenkunst in New York“ ein. Als Referenten konnten die beiden Soziologen Lutz Hieber und Gisela Theising aus Hannover gewonnen werden.

    Leider können die Referenten aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich vor Ort sein, sondern halten den Vortrag von Hannover aus per Zoom. Es lohnt sich trotzdem, zu dieser Veranstaltung ins Museum zu kommen. Der Zoom-Vortrag kann gemeinsam im Seminarraum verfolgt werden, wo Alois Unterkircher durch den Abend führt. Zudem wird für die Vortragsgäste ab 18 Uhr die Sonderausstellung geöffnet.

    Mitte der 1980er Jahre alarmierte das sprunghafte Anwachsen der AIDS-Fälle in den USA die Betroffenen. Die US-Regierung reagierte allerdings mit Gleichgültigkeit auf die Gesundheitskrise. In diesem Klima entstand in New York die ACT UP-Bewegung, der sich bald hunderte Männer und Frauen jeglicher sexuellen Orientierung anschlossen. Die Aktivisten und Aktivistinnen nutzten professionell gestaltete Plakate, um die Öffentlichkeit und die Massenmedien zu erreichen. Der Vortrag stellt diese AIDS-Protestbewegung und deren Plakataktionen vor.

    Die beiden Soziologen Lutz Hieber und die Gisela Theising haben die Aktivistinnen und Aktivisten von ACT UP persönlich kennengelernt und eine umfangreiche Plakatsammlung dazu aufgebaut.

    Der einstündige Vortrag findet mit begrenzter Teilnehmerzahl im Seminarraum „Christa Habrich“ statt. Für die Teilnahme vor Ort gilt 2G plus. Eine Online-Anmeldung beim Reservierungstool der städtischen Museen ist notwendig. Die Einwahldaten für die Zoom-Gäste sind auf der Website des Museums zu finden (unter Aktuell / Alle Veranstaltungen). Die Teilnahme ist kostenlos.

    Datum

    Feb 10 2022
    Expired!

    Uhrzeit

    7:00

    Ort

    Deutsches Medizinhistorisches Museum Sonderausstellungsraum
    Kategorie

    Veranstalter

    Deutsches Medizinhistorisches Museum Ingolstadt
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